„Und die da reden von vergessen“
Von Lothar Birkner

Inhalt:

Es gibt zwei Handlungsebenen:

Die Gegenwart:

Ein türkischstämmiger Kiosk-Besitzer wird ermordet aufgefunden. Andrea, Bruno und ihre Freunde untersuchen den Fall auf eigene Faust. Dabei wird Andrea jedoch entführt. Zusammen mit den Taxifahrern machen sich die Freunde auf die Suche.

1945:

Brunos Vater ist Teil eines Einsatzkommandos, welches den Aachener Oberbürgermeister Oppenhoff liquidieren soll. Die Werwölfe bestehen aus dem letzten Aufgebot der Nazis, HJ und BDM angeführt von SS Offizieren.

Gibt es da einen Zusammenhang?

Persönliche Meinung:

Es ist ein sehr politisches Buch. Kein Wunder bei dem Thema. Und genau da liegt etwas das Problem. Das eigentliche Geschehen in der Gegenwart kommt zu kurz. Die Gruppe redet viel. Es gibt politische Diskussionen, die leider manchmal doch zu plakativ werden. Trotzdem regt die eine oder andere Unterredung zum Nachdenken an.

Die Geschehnisse im 2. Weltkrieg sind sehr gut recherchiert. Und leider zu wahr. Nehmen aber im Buch sehr viel Raum ein.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, hätte aber mehr Gegenwart, mehr Krimi oder auch „Aktion“ gewünscht (Und das aus meinem Mund. Wo ich doch eigentlich dem Genre nicht zugetan bin).

Ich bin ja auf die anderen beiden Romane des Autors gespannt und habe eigentlich den letzen Teil der Trilogie zuerst gelesen.

Ich habe das Glück, dass ich diesen Roman mit einer lieben Widmung des Autors mein Eigen nennen darf.


(c) Lothar Birkner