Band 3019 "Das Rätsel von Pesha"
von Uwe Anton

Inhalt:

Perry Rhodan und seine Gruppe besteigen die "Kupferkarawane", einen mehre hundert Meter langen Zug. Ihr Ziel: Pesha. Auf dem Weg dorthin elerben sie so manches Abenteuer.

Nach einem Angriff einer Gruppe Cairaner, bei dem sie von einer Eliteeinheit der Ayees gerettet werden, nimmt die Gruppe ein Luftschiff nach Pesha. Dort angekommen lässt Paath ihre Tarnung fallen: Sie gehört dem Volk der Thesan an. Perry erklärt in der Pyramide Todoyhu, dass er Terraner ist.

Persönliche Meinung:

Uwe Anton schafft es eine einfache simple Grundidee (Eine Reise mit einem Zug) doch zu einem netten Lesegenuss zu machen. Ich habe erst nach dem Lesen des Artikels in der Perrypedia gemerkt, dass er parallelen zu Karl May eingebaut hat. Daraufhin habe ich das Heft noch mal gelesen und bewusst an den Stellen innegehalten.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3000 „Mythos Erde“
Von Wim Vandemaan und Christian Montillon

Inhalt:

Perry Rhodan wacht aus dem Tiefschlaf auf. Er befindet sich auf der RAS TSCHUBAI. Jedoch ist neben ihm kein anderes Crew Mitglied aufgeweckt worden.

Der Unsterbliche trifft auf Zemina Paath, die das Raumschiff untersucht. Durch sie erfährt Perry Rhodan, dass er nicht nur durch den Weltraum sondern auch durch die Zeit – und zwar in die Zukunft – gereist ist. Die Erde ist nur noch ein Mythos. Der Friede wird durch Cairaner gewart.

Doch diese gehen teilweise mit starker Hand vor. Verurteile kommen auf eine Ringwelt, der Ausweglosen Straße. Hier versucht Giuna Linh mit Hilfe von dem Barniter Kondayk-A-1 und dem Terraner Cyprian Okri ihren Mann zu finden.

Perry Rhodan aktiviert die Bordpositronik ANANSI und weckt die restlichen Crew Mitglieder.

Er geht mit der BJO BREISKOLL auf die Suche nach Culsa, der Welt aus Eisen während Atlan und die anderen näheres herausfinden und die schwer beschädigte RAS TSCHUBAI reparieren wollen.

Und schließlich soll sich irgendwo der Resident Reginald Bull aufhalten.

Persönliche Meinung:

Was für ein toller Jubiläumsband. Ich habe mich gleich wieder an meine Kindheit erinnert. Da habe ich ja auch schon mal Perry Rhodan gelesen. Nach einer größeren Lücke bin ich mit Band 2000 wieder eingestiegen… nur um dann nach 800 Heften noch mal eine Auszeit zu nehmen.

Was soll ich sagen? Wim Vandemaan und Christian Montillon haben mich wieder zurück in den Orbit gezogen. Der Sense of Wonder ist wieder da und ein 53 Jähriger fühlt sich noch mal wie ein 12jähriger Junge. Große staunende Augen lesen die Abenteuer eines Risikopiloten.

Ich habe lange für das Heft gebraucht, weil ich Zeile für Zeile genossen habe. Daher fällt meine persönliche Meinung auch etwas länger aus.

Der Zeitsprung ermöglicht der Serie neue Wege zu gehen. Man fühlt mit Perry  Rhodan und den anderen mit. Das Erschrecken bei der Erkenntnis, dass man so lange von der Heimat weg war. Was ist aus der Familie und den Freunden geworden?

Auch die Friedensbringer haben wohl ihre Schattenseite.
Ganz großes Kino.

Auch die Kurzgeschichten in der Sonderbeilage im Mittelteil führen zur Legendenbildung des Mythos bei. Der Leser will unbedingt mehr wissen.

Wunderbar auch eine Anspielung auf elektrische Schafe auf Seite 79. Mehr wird nicht verraten.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3001 „Von Göttern und Gönnern“
Von Oliver Fröhlich


Inhalt:

Perry Rhodan und die Besatzung der BJO BREISKOLL stellen sich viele Fragen.

Wer sind die Cairaner? Welche Ziele verfolgen sie? Wie ist die Lage in der Milchstraße?

Ein paar Antworten erhofft sich der Unsterbliche von den Olubfaner  zu erhalten. Dafür fliegt er den Planeten Ollfa an. Dort sind die Feierlichkeiten für den 121 Jahre zurückliegenden ersten Raumflug.

Die Olubfaner leben mit einem Symbionten zusammen; einen Wurm, der zwischen ihren klobigen Händen in Falten lebt und ihr Fingerersatz ist. Die Jugendlichen werden durch eine Zeremonie, in der die Würmer ihren zukünftigen Wirt auserwählen, zu Erwachsenen.

Mitten in dieser Zeremonie überfallen die Ladhonen den Ort. Sie sind Piraten. Die BJO BREISKOLL kann gerade noch entkommen, bevor 3 Augenraumer der Cairaner auftauchen.

Persönliche Meinung:

Was für ein Roman. Er hat mir sehr gut gefallen. Oliver Fröhlich breitet die Welt der Olubfaner vor dem geistigen Auge aus. Sagenhaft. Genau das ist es, was mir bei Perry Rhodan so gut gefällt. Die Götter, der Hain. Der unterdrückte Glaube durch die Cairaner. Die Zeremonie. Alles passt. Ich hoffe wir lesen noch häufiger von den Olubfanern.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3002 „Die Kriegsschule“
Von Michael Marcus Thurner

Inhalt:

Der Siganese Sholotow Affatenga, von allen nur Tenga genannt, wird von Perry Rhodan beauftragt mit seinem Spezialraumer SCHOTE den Raumponton der Ladhonen POD-2202 zu infiltrieren. Er soll die entführten Olubfaner finden.

Die BJO BREISKOLL mit Perry Rhodan und der Crew folgen ihm als Backup.

Die POD-2202 ist eine Ausbildungseinheit der Ladhonen. Der Drill der Maate ist enorm und gefährlich. In unterschiedlichen Simulationen können auch schwere Verletzungen zugefügt werden. Der größte Schleifer ist Nandh Nadhama, der es besonders auf Adh Arradhuabgesehen hat. Der Sohn des ersten Offiziers hat einen verkrüppelten 3 Arm. Dieser ist für die Ladhonen besonders wichtig, da sie ihn als Balance, als wichtigen Arm und zum Aufhängen beim Schlafen einsetzen.

Tenga findet die Olubfaner und startet eine Befreiungsaktion.

Persönliche Meinung:

Der Roman hat seine Höhen und Tiefen. Tengas Tick mit den Pralinen ist ganz nett, aber am Ende des Heftes zerläuft er wie buchstäblich eine Praline in der Sonne. Wobei so eine Vurguzz-Praline würde ich auch gerne mal probieren.

Zuerst dachte ich: Ach Gott. Wieder mal eine Kadettenschule. Aber dann kommt doch mehr Tiefgang rein. Wir lernen mehr über die Ladhonen kennen, und mit Adh Arradhu hat man einen besonderen Außenseiter eingeführt.

Mir hat der Roman zwar nicht ganz so gut gefallen, wie die ersten beiden, aber trotzdem hat er mich gut unterhalten.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3003 "Das Triumvirat der Ewigen"

von Michael Marcus Thurner

Inhalt:

Die Besatzung der BJO BREISKOLL findet den 2000 Jahre alten Raumer GAMARAM HONAMS HEROLD. Das Schiff ist verlassen. Der "Geist" eines alten Mannes taucht auf und entführt Zenuba Paath und die HEROLD. Mit Hilfe des Paau gelangt Perry Rhodan in das Bannershee System und dort auf den Planeten Copperworld. Dort soll sich die Entführte aufhalten.

Unter der Planetenoberfläche leben 3500 Terraner, Arkoniden, Aras und Ferronen. Sie glauben die einzigen Überlebenden der Ekpyrosis zu sein. Das Triumvirat der Ewigen regiert diese Welt diktatorisch. Es besteht aus Spartakus Schmitt, Blaise O'Donnell und Cappleshort, der alte Mann und "Geist". Alle tragen Gemenatoren, eine Art Zellaktivator, die jedoch nicht dessen Leistung erbringen.

Perry Rhodan versucht eine Befreiungsaktion.

Persönliche Meinung:

Die Story des Romans ist spannend, obwohl man die Versatzstücke schon irgendwo einmal gelesen hat. Wieder mal eine Befreiungsaktion. Aber die Verhältnisse der Copperworld, das Triumvirat, die Eigenarten des Paau sind schon große Unterhaltung. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Vorgeschichte zu Blaise O'Donnell wird ausführlich im 6. Kurzroman der "Verlorenen Jahrhunderte" geschildert.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3004 "Der Vital-Suppressor"
von Christian Montillon


Inhalt:

Zur Zeit ist es für Perry Rhodan zu gefährlich in das Solsystem einzudringen. Die Cairaner, die das System bewachen, würden den Zellaktivator orten. Also wird erst einmal einer Spur nachgegangen, die der Paau liefert: Es ist die "Ausweglose Straße", auf der den Gefangenen Vitalenergie abgezogen wird. Dort trifft er sich mit Giuna Linh, die versucht mit den NDE-Agenten ihren im Koma liegenden Mann Lanko Wor zu retten. Sie verbünden sich. Und die NDE-Agenten versprechen Kontakt mit Reginald Bull aufzunehmen und um ein Treffen zu bitten.

Persönliche Meinung:

Ich würde gerne noch mehr über die "Ausweglose Straße" erfahren. Die Abenteuer, die Rhodan und Giuna Linh erleben, sind schon toll beschrieben. Wir lernen mehr über die Cairaner kennen, die wohl doch nicht sooooooo gute Wesen sind, wie sie sich darstellen. Schließlich wird den Gefangenen Lebensenergie entzogen. Ich könnte mir auch durchaus ein Perry Rhodan Extra mit einem abgeschlossenen Abenteuer auf der "Ausweglosen Straße" vorstellen.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3005 "Wiege der Menschheit"
von Andreas Brandhorst

Inhalt:

Bei Auswertungen des Hyperfunkverkehrs erlebt die Besatzung der BJO BREISKOLL eine Überraschung: Angeblich haben Forscher die "Wiege der Menschheit" entdeckt. Es ist jedoch nicht die Erde, sondern der Planet Tellus. Dieser hat eine Besonderheit: Durch die Umlaufbahn ist er 3000 Jahre so weit von der Sonne weg, dass er von einer dicken Eisschicht bedeckt wird. Während der Dolan-Kriege hat das Solare Imperium dort einen Stützpunkt eingerichtet. Als Perry Rhodan dort eintrifft ist er erstaunt: Unter dem Eis befinden sich die Ruinen Terrania Citys. Es gibt jedoch einen großen Unterschied: Überall stehen riesige Statuen von Perry Rhodan, die ihn als Gewaltherrscher zeigen.

Persönliche Meinung:

Die Story des Romans ist ganz gut. Auch die Art, wie Perry Rhodan mit seinem zweiten "Ich", dem angeblichen Gewaltherrscher, umgeht, ist gut gelöst. Auch die Shenpadri sind ein interessantes Volk. Und man merkt, den leicht kritischen Unterton gegenüber fanatischen Archeologen, die nur an ihren Ruhm denken.

Einziger Kritikpunkt: Die Schreibweise des Autors. Andreas Brandhorst ist ein Erfolgsautor, der schon viele Bücher geschrieben hat. Seine Schreibe ist sehr glatt. Irgendwie "zu glatt". Aber das ist mir ja auch bei Andreas Eschbach aufgefallen. Und es fällt mir auch bei den aktuellen Autoren der EA auf. Irgendwie kann ich die Autoren und ihre Schreibe kaum mehr unterscheiden. Denke aber, dass das an mir liegt. Die früheren, wie Vlcek oder Kneifel, waren individueller und man merkte gleich, wer den Roman geschrieben hat. Aber wie gesagt. Das ist nur meine persönliche Meinung.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3006 "Halbraum-Havarie"
von Uwe Anton


Inhalt:

Auf dem Weg zum WEGA System wird die BJO BREISKOLL im Hyperraum von einem Schlangenartigen Energiewesen angegriffen. Die Crew kann nicht zurück und ist dort dem Wesen ausgeliefert. Es dringt in die BJO BREISKOLL ein, absorbiert alle Energiewaffen und dringt durch Wände etc. Sein Weg ist die Zentrale mit Perry Rhodan. Das Wesen verschlingt den Terraner und entführt ihn in den onryonischen Raumvater AUCBURN.

Persönliche Meinung:

Was für ein aktionlastiger, cooler Roman. Uwe Anton hat hier alles richtig gemacht. Die ersten Seiten sind unbeschreiblich gut. Ein Wesen dringt ein, ist nicht zu besiegen und zerstört ein Teil des Schiffes. Irgendwie hat mich der Anfang an ein früheres Heft erinnert. Damals drang auch ein unbekanntes Wesen ein. Ich weiß nicht mehr ob es die BASIS war? Danach wird der Roman etwas ruhiger. Und wir erleben ein Abenteuer auf einem Raumvater.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3007 "Zeuge der Jahrhunderte"
von Michelle Stern


Inhalt:

Die RAS TSCHUBAI gelangt zur Posbi-Dunkelwelt Culsu. Doch diese ist anscheinend an einen anderen Ort versetzt worden. Auf der Posbis Raumstation WHEELER wollen die Terraner einen Lotzen finden, der sie zu dem neuen Standort führt.

Die Station wird von Stahmon geführt. Den Posbis wird das Bioplasma rausgenommen und verwahrt. Angeblich zum Schutz. Doch steckt da vielleicht mehr dahinter?
 
Persönliche Meinung:

Sehr schön, dass Marli Willka auf der Station ihren alten Posbi Freund Kirt wieder trifft. Und um diese alte Freundschaft dreht sich eigentlich die ganze Story. Schließlich wird Kirt ja dann auch der Lotse der RAS TSCHUBAI.

Ich habe ja ein Faible für genau solche Geschichten, wo "der kleine Mann oder die kleine Frau" von Neben an mit den Helden der Serie ein Abenteuer bestehen muss. Weil man dann irgendwie näher an die Figuren kommt. Man kann sich leichter mit Marli identifizieren. Und dann stellt man sich die Frage: Wie würdest Du reagieren? Wenn Du plötzlich Gucky oder Perry Rhodan als Teammitglied hättest?

Ich schweife zwar jetzt etwas ab, aber da müsst Ihr jetzt mal durch

Letztes Jahr in Garching beim 11. CON war ich am Freitag noch zurückhaltend. Oha. Da waren sie die Autoren ..... die "Götter". Da hatte ich echt so meine Berührungsängste. Und dann am Samstag, da wurde man schon begrüßt als ob man schon immer zur Perry Rhodan Rasselbande gehört hat. Ich fand es toll.

Kai Hirdt, Uwe Anton und Robert Corvus haben es mir aber auch besonders erleichtert. Und genauso stelle ich mir mein erstes Treffen mit Perry Rhodan vor. Du meine Güte: Wäre ich nervös.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3008 „Stadt der Letztgedanken“
Von Susan Schwartz

Inhalt:

Die RAS TSCHUBAI ist schwer angeschlagen. Atlan und die Crew finden mit Hilfe des Posbi Lotsen Kirt endlich Culsu, den Werkstattplaneten der Posbis.

Der Planet ist von unterschiedlichen Metallbändern eingeschlossen, die sich unterschiedlich bewegen.

Es gibt kein Zeichen von Leben, aber eine Art Raumschiffriedhof. Das dort entdeckte Augenschiff der Cairaner wird untersucht; bringt jedoch auch keine Erleuchtung.

In einer Siedlung treffen Atlan, Gucky, Sichu Dorksteiger, Aurelia sowie die Xenobiologin Binice Athanasiou und der Kybernetiker Milo Gerenga das Volk der Vanth. Sie denken und leben sehr langsam. Ihr Ziel ist die vollkommene Sekunde des ewig währenden Letztgedankens.

Einst haben die Possbyr die letzten des Volkes geredet und ihnen diese Zuflucht gewährt. Zum Dank dienen die Vanth als Wächter des Planeten.

Persönliche Meinung:

Was für ein stimmungsvoller Roman von Susann Schwartz.

Ich mag ihren Erzählstil sehr. Und die Story hat mich sofort in ihren Bann geschlagen.

Die Vanth sind ein interessantes Volk. Ihr Streben nach Langsamkeit, nach dem Letztgedanken ist für mich sehr bedeutsam.

Schließlich ist in unserer heutigen schnelllebigen Zeit Entschleunigung auch erstrebenswert. Sind wir dann nicht alle ein wenig wie die Vanth?

Für solche Romane liebe ich Perry Rhodan.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3009 "Clan der Saboteure"
von Leo Lukas

Inhalt:

Die RAS TSCHUBAI hat den Werftplaneten Culsu erreicht. Dort soll sie repariert werden. Als Gegenleistung möchte Skedio - der Chef des Inspektionsteam - jedoch, dass die Terraner ihm gegen eine Minorität von Posbis, die im Untergrund arbeiten, vorgeht. Zögerlich stimmt Atlan zu.

Atlan stößt bei seinen Untersuchungen auf Parafallen, Pseudo-Oktopusse und falschem Kartenmaterial. Es gibt in der Station Gebiete, die nicht erkannt werden. Der Anführer der "Rebellen" ist Einserkolonne.

So kommt die Wahrheit ans Licht.

Persönliche Meinung:

Tja. Für mich ist der Roman der schlechteste, der in diesem Zyklus bis dato erschienen Romane. Die Hälfte besteht aus Technikgeschwubbel (was ja nicht schlecht ist, aber so geballt und viel). Mal redet Atlan und die Crew über technische Probleme, mal wird mit den Technikern dwer Station darüber geredet.

Auch die Untergrundmission ist nicht so der Hit ,und es zünden diesesmal die Witze von Leo Lukas nicht so, wie gewohnt. Keine Ahnung. Er hat schon bessere Romane geschrieben.

Die letzten 3 Seiten sind wichtig für die Handlung und haben eine Überraschung parat.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3010 „Willkommen auf Gongolis“
Von Susan Schwartz

Inhalt:

Auf der Raumstation Gongolis soll endlich das geheime Treffen zwischen Perry Rhodan und Reginald Bull stattfinden. Dieses Habitat ist ein Ort voller Leben, Läden, Touristen und Spielern. Einer von Ihnen ist Ragnu Sholter, der bei der Einreisekontrolle seine Galax verdient. Er arbeitet den Geheimagenten des Cairanischen Panarchives zu und so bleibt der Aufenthalt des Terraners nicht unbeobachtet.

Persönliche Meinung:

Susan Schwartz hat es mal wieder geschafft: In 64 Seiten eine Welt aufgebaut, die so erstklassig erzählt und erklärt wird. Hut ab.

Und wieder ist die Hauptfigur eher ein unscheinbarer Charakter: Ein Spieler und ein Mitarbeiter der Einreisekontrolle auf Gongolis.

Der Roman  mich dann doch etwas versöhnlicher gestimmt, nachdem der Vorgänger Roman von Leo Lukas bei mir nicht so gut angekommen war.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3011 „Habitat der Träume“
Von Verena Themsen

Inhalt:

Kenttä Tuomistuni soll vor dem Treffen mit Reginald Bull prüfen, ob Rhodan wirklich er selbst ist.

Gongolis, der Treffpunkt, ist eine der letzten autonomen Gebiete der Milchstraße. Doch Agenten des Cairanische Panarchives sind auch hier tätig. Zwei davon sollen das arkonidsche Geschwisterpaar Pethora und Guulem da Gavvhad sein. Gemeinsam treten sie als Kämpfer in der Arena auf.

Persönliche Meinung:

Es geht langsam voran. Mir macht das Tempo auf der einen Seite Spaß auf der anderen Seite nervt es auch etwas. Besonders, wenn es durch Romane wie den von Leo Lukas oder den jetzigen entschleunigt wird. Da hätte ich lieber einen Roman gehabt, der weit ab von Perry Rhodan und Co spielt, und uns mehr über die Cairaner aufklärt.

Es ist eine nette Geschichte. Und in der Arena habe ich immer gedacht, gleich kommt Vince McMahon, der WWE Präsident rein.

Und auch hier sind eigentlich nur die paar letzten Seiten interessant.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3012 "Totenschiff"
von Liza Grimm

Inhalt:

2003 NGZ werden die Zwillinge Odin und Dva auf dem Planeten Ghabar geboren. Sie haben Parafähigkeiten. Odin kann den Hormonhaushalt von Lebewesen beeinflussen und sie einschlafen lassen. Dva kann die Bewegungen ihrer Opfer kontrollieren. Doch dazu benötigen sie Vitalenergie. Und diese können nur die Cairaner beschaffen.

Nach Experimenten des Cairaner Gaiyhari Gaishanc können sie auf dem "Totenschiff" fliehen , und der Leser erlebt die Geschichte ihrer Flucht, ihre Zeit als Kopfgeldjäger und schließlich die Geschehnisse auf Gaishanc mit Perry Rhodan.

Persönliche Meinung:

Was für ein Gast Roman. Liza Grimm hat die Geschichte um das Geschwisterpaar sehr gut umgesetzt und beschrieben.

Der Stil ist modern und flott geschrieben. Hat mir Spaß gemacht.

Interessant ist ja, dass der Leser die Ereignisse aus Band 3011 ja im Hinterkopf hat. Und im vorliegenden Band die Zeit bis zu dem Attentat auf Gaishanc erzählt wird.

Irgendwie werden die Cairaner immer unsympatischer.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 1013 "Zielpunkt Ephelegon"
von Uwe Anton

Inhalt:

Beim Ortswechsel des Habitats Gongolis kommt es zu einem Zwischenfall: Jemand sabotiert die Triebwerke. Leo Tibo und Jeller Budentoj klären den Fall. Dabei kommt der Täter Kodax Moti ums Leben.

Auf der THORA überreicht Reginald Bull seinem Freund Perry Rhodan einen Vitalimpuls-Tarner. Somit können die Cairaner dessen Zellaktivator nicht mehr orten.

In einem Gespräch erfährt dann Perry Rhodan mehr über die Geschehnisse der letzten 500 Jahre.

Persönliche Meinung:

Uwe Anton hat wieder einmal solide Arbeit abgeliefert. Neben Perry Rhodan erfährt der Leser sehr viel über die Ereignisse in den letzten 500 Jahren.

Und das die Kopfjäger Dancer und Schlafner auch wieder eine Rolle spielen finde ich toll. Sie haben für ihr Verhalten eine Begründung, die ich sogar nachvollziehen kann. Das macht Perry Rhodan der Jetztzeit aus: Der Böse ist nicht einfach nur böse. Er hat seine Gründe.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3014 "Der Feind in mir"
von Michelle Stern

Inhalt:

Die Kopfjäger Dancer und Schlafner sind heimlich an Bord der THORA gelangt und versuchen diese zu sabotieren, sodass das Raumschiff von den Cairanern eingenommen werden kann.

Beide werden entdeckt und Perry Rhodan macht ihnen einen Vorschlag: Sie sollen sich ihm anschließen.

Am 18. Oktober 2045 NGZ erreicht die THORA das Ephelogonsystem.

Persönliche Meinung:

Michelle Stern hat einen guten Roman abgeliefert. Die Verfolgung von Dancer und Schlafner, THORA und die Zentralgalaktische Festung. Großartig. Mir macht die EA gerade richtig viel Spaß.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3015 "Raptus Terrae"
von Leo Lukas

Inhalt:

Bei einem Treffen mit Reginald Bull erfährt Perry Rhodan über einen Teil der Geschehnisse der letzten 500 Jahre.

Nach dem Verschwinden der RAS TSCHUBAI im Jahr 1552 NGZ wird eine Suche nach ihr erfolglos abgebrochen.

Durch Singularitätsstreifen im Solsystem wird der Transmitterverkehr eingeschränkt. Sonderbare weitere Phänomene finden statt und Luna und der Mond werden durch einen unbekannten Planeten ausgetauscht. Dabei wird Reginald Bull für immer von seiner Frau und der Tochter getrennt, die auf Terra bleibt.

1 Jahr später kommt es zu einer erhöhten Strahlung. Jedes Lebewesen ist davon betroffen. Gedanken an Luna und Terra werden immer mehr zur Abneigung.

Persönliche Meinung:

Endlich erfährt Perry Rhodan und der Leser etwas mehr von den Geschehnissen der letzten 500 Jahre.

Mir hat hier Leo Lukas sehr gut gefallen. Ich habe mit Reginald Bull gelitten. Ein schöner Roman.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3016 "In den Augen des Riesen"
von Michael Marcus Thurner

Inhalt:

Perry Rhodan trifft sich mit Icho Tolot in dessen fliegender Festung über Rudyn, die "Augen des Riesen" genannt wird.  Dort erfährt er, dass ein Zehntel der Haluter an der Haluter-Pest gestorben sind. 50.000 Haluter haben die Milchstraße verlassen.

Einige der jungen Haluter haben sich Tolot angeschlossen. Einer davon, Bouner Haad, hat Parafähigkeiten. Perry Rhodan wird Zeuge des Trainings und findet sich unvermittelt in ein Attentat wieder. Jemand hat es auf die Vitalenergie des Zellaktivators abgesehen. Der Täter kann überwältigt werden. Es ist Thosen Musay. Er wurde von seinem „Imaginären“ Freund Saessbekker manipuliert und mental gesteuert. Sein Körper wurde dabei mehreren Operationen unterzogen, die ihn zu einem perfekten Attentäter gemacht hat, der sogar ein Haluter gefährlich werden konnte.

Perry Rhodan bereitet sich auf den Flug der THORA ins Solsystem vor.

Persönliche Meinung:

Was für ein Roman. Wir erleben die 500 Jahre aus der Sicht der Haluter. Dazu kommt noch eine spannende „Nebenhandlung“ um Thosen Musay. Erleben dessen Manipulation, die dann in dem Angriff mündet.

Leider wird mir das jetzt schon wieder zu schnell. Die Spannung wird langsam, angenehm, im Zyklus aufgebaut.... und jetzt in zwei Heften schon sehr viel geballt erklärt. In 500 Jahren kann viel passieren. Da kommt noch mehr. Da bin ich mir sicher.

Tja MMT kann es halt.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3017 "Terra Incognita"
Von Susan Schwartz

Inhalt:

Reginald Bull und Perry Rhodan erreichen mit der THORA das Solsystem, welches von 50.000 Augenraumern bewacht wird.

Bull trifft sich mit dem cairansichen Empfangskomitee während Perry Rhodan, Sholotow Affatenga, Osmudn Solemani, Winston Duke, Zemina Paath, Siad Tan (mit ihrem Okrill Phylax)  und Rubart Tersteegen mit einem Tarn-Serun auf Erkundung gehen.

Aber irgendetwas stimmt nicht. Iya ist eine besondere Welt, einige Tiere sind fremdartig und gefährlich.

Rhodans Team rettet zwei Mitglieder einer Forschungsexpedtion der Ayees, die sich der Gruppe anschließen. Sie haben jedoch Angst vor Perry Rhodan und den Menschen und nennen sie Teaana.

Persönliche Meinung:

Das ist ja etwas besonderes. Toller Schachzug. Die Erde scheint wohl durch den Planeten Iya ersetzt worden zu sein.

Vieles ist fremdartig aber auch bekannt zu gleich. Die Gesteine sind genauso alt wie Terra. Die Tiere und die Ayees haben jedoch 5 Augen.

Mit der Oxtornerin Siad Tan und ihrem Okrill ist mal wieder ein tolles Gespann mit am Start. Ich mag solche Teams ja.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Band 3018 "Welt der Fünf Augen"
von Susan Schwartz

Inhalt:

Das Luftschiff KYNAYASH mit dem Perry Rhodan und sein Team auf Iya reist gerät in einen Sturm und stürzt ab. Der Unsterbliche erfährt von Dunyuu und Shashay vom Volke der Ayees, wie die Cairaner die Ayees in den so genannten Unsterntagen vor dem Untergang vor den Teaana gerettet haben.

Ihr Weg führt sie in die Hafenstadt Shabaydaa.

Persönliche Meinung:

Dieses ist der zweite Teil eines Doppelbandes von Susan Schwartz. Die Welt Iya ist von ihr toll aufgebaut. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Geschichte auf "Terra" entwickelt. Auch interessant, wie offensichtlich die Cairaner die Teaaner ausspielen und so ein feindliches Bild aufgebaut haben.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt