Band 3: "Nekrogenesis"
Hans-Joachim Alpers


Inhalt:

Trantipon ist auf der Flucht und versteckt sich auf den Planeten Remion, eine Terranische Kolonie. Dort führt er einen Versuch mit Ara-Toxin aus und vergiftet den ganzen Planeten. Perry Rhodan folgt im mit der CONNOYT und zehn Begleitschiffen.

Die Kolonisten sind nachkommen einstiger Sklaven aus Afrika. Die Remiona haben die Kultur ihrer Ahnen verwoben. Es gibt eine Mischung aus Christentum und Voodoo. Sie sind ein freiheitsliebendes Volk und sind nicht gut auf Perry Rhodan zu sprechen. Diesen nennen sie Baba Rhodo, einen bösen Geist, der Kinder ärgert.

Die Menschen leben in Familias auf Haciendas zusammen und ernten Colocardos, die u.a. auch als Rauschmittel verarbeitet werden können.

Marco Dochschué und Carmen LaSalle beenden ihre Ausbildungszeit und erleben den Initiationsritus. Sie werden ein Paar und ziehen als Vabundés durch die Lande. Auf der Hacienda Extebosch lernen sie das Paar Raol Zingerosc und Rumela Gomez kennen. Nach einer wilden Feier vergnügt sich Carmen mit Raol. Marco ist entsetzt und zieht alleine weiter. Kurz darauf wird Raols Leiche gefunden. Comisario Endo Garcia und Janita Delgado, von der Policia Hacienda Extebosch versuchen den Fall aufzuklären. Da Marco verschwunden ist, fällt natürlich der Verdacht auf ihn.

Zusammen mit Julian Tifflor, Zhanauta Filgris und Pron Dockt kommt Perry Rhodan hinter das Geheimnis der Planetenseuche. Ara-Toxin ist kein Gift, sondern eine intelligente biologische Waffe. Trantipon wird gefangen genommen. Der Planet wird mit Hilfe von Arkonidischen Schiffen evakuiert. Aber nicht alle wollen mit. Nach einem letzten rauschenden Fest beschließen 6 Millionen der Bewohner mit dem Planeten zu sterben.

Dessen Überreste erinnern Perry Rhodan an einen Moby.

Persönliche Meinung:

Nennt mich prüde: Aber mir gefällt überhaupt nicht dieses ausschweifende sexistische Leben der Bewohner. Mir ist leider immer mehr aufgefallen, dass auch bei Perry Rhodan das "Liebesleben" immer mehr eine Rolle spielt. Ich mag solche Szenen einfach nicht lesen und auch in Serien nicht anschauen. Aber das ist halt der Trend der Zeit. Früher gab es immer ein Kuss und dann wurde ausgeblendet

Der Roman erzählt die Gesamtgeschichte stimmig weiter. Jetzt hat Trantipon den nächsten Schritt gewagt und einen ganzen Planeten vergiftet. Er geht über Leichen. Er erinnert mich an den Nazi-Arzt Mengele, der bei seinen "Forschungen" ja auch keine Rücksicht genommen hat und KZ-Häftlinge benutzt hat.

Leider gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Der Mord wird nicht aufgeklärt. Wenn man schon einen sehr guten Krimiteil einbaut, sollte man den Leser nicht so hängen lassen.

 


(c) Wilhelm Heyne Verlag, München

BONUSMATERIAL der Taschenbuchausgabe


Das grosse Wohltätigkeits-Turnier von Isan
Von Hanns Kneifel

 

Inhalt:

Auf dem Planeten Isan wird ein Turnier ausgetragen. Die Teilnehmer müssen durch unterschiedliche Kampfzonen ans Ziel kommen. Die Paarungen werden per Zufallsgenerator ausgesucht. Es gibt eine Wüstengegend, Urwald und schließlich eine Schlacht mit Piratenschiffen.

Ty Cinder von Terra ist haushoher Favorit und ungekrönter Champion.

Doch er hat nicht mit einem Teilnehmer gerechnet, der auch gewinnen möchte – und zwar zum Wohle seines Volkes.

Persönliche Meinung:

Ein typischer Kneifel: Die Frauen liegen dem Champ zu Füssen. Er hat drei Gönnerinnen auf unterschiedlichen Planeten, die ihm das Startgeld vorfinanziert haben.

Mir haben sehr gut die Teilnehmergründe gefallen. Der Champ will Rum, Wein, Weib und Gesang…. Dirif, der letzte Gegner, will das Geld für sein Volk, damit es überleben kann.


Band 1 - "Die Galaktischen Mediziner"

Leo Lukas


Inhalt:

Bei der Einweihung eines neuen Klinik-Komplexes, genannt Circinus Maximus, werden Perry Rhodan und Julian Tifflor auf Tahun entführt.  Sie finden sich nackt auf einem unwirtlichen Planeten wieder. Dort treffen sie auf die Aerimi. Mit dem jungen Gondüb machen sie sich auf den Weg zur Kuppelstadt Hrom-Connan.

Dort haben sie eine heimliche Helferin, eine Ara-Attentäterin namens Zhanauta Filgris.  Sie schützt sie und gibt Hinweise, dass die Terraner nach ARA-TOXIN suchen sollen.

Perry Rhodan und Tifflor finden heraus, dass es sich um einen zweiten galaktischen Zoo handelt, in dem die Aras ihre Experimente und Forschungen durchführen.

Gemeinsam schaffen sie es, dass die Kranken, eine Rebellion beginnen. In dem ganzen Tumult können die drei durch einen Transmitter entkommen, dieser ist jedoch auf Aras kalibriert.

Persönliche Meinung:

Ich bin kein Fan des Humors von Leo Lukas. Das zeigt sich auch hier. Die Aerimi sind Pflanzenwesen, die aussehen wie Tische, auf denen Miniatureisenbahnen aufgebaut sind...... Ich hätte das Buch beinahe in die Ecke gefeuert.

Aber dann macht Leo Lukas alles wieder wett, in dem er den Zweiten Galaktischen Zoo bildlich aufzeigt, der ganze Irrsinn und die Aras in ein anderes Licht rückt.

Viele kennen den Ersten Galaktischen Zoo bestimmt nicht. Dieser war im Heft 51 und 52 der Erstauflage Thema.

Die Attentäterin ist ein gelungener Charakter. Durch Phiolen und deren Tränke, bekommt sie immer Fachwissen dazu und kann so ihren Auftrag meistern.


(c) Wilhelm Heyne Verlag, München

BONUSMATERIAL der Taschenbuchausgabe

"Im Garten der Irdischen Lüste"

Ernst Vlcek


Inhalt:

Nicht alle Aras sind Mediziner. So war Tatarosch ein Kunsthistoriker spezialisiert auf die alten Meister Terras und begeistert von Hieronymus Bosch. Als er mitbekommt, dass sich auf der Ara Kolonie Votten IV ein Schausteller angesiedelt hat, der es einem per Simusense ermöglicht in Bilder alter Meister einzutauchen, muss er natürlich dort hin.

Ole Lakos nimmt ihn mit in die Hölle des Hieronymus Bosch.

Persönliche Meinung:

Ich habe die Inhaltsangabe bewusst ohne Spoiler geschrieben, da diese Geschichte von Ernst Vlcek trotz der Kürze so vielschichtig ist, dass ich einfach den Spaß daran nicht verderben möchte.

Die Handlung hat so viele Wendungen und Bilder. Einfach großartig, was Ernst Vlcek da wieder abgeliefert hat.

Kein Wunder, dass er für mich zu einem meiner Lieblings Perry Rhodan Autoren zählt.


Band 2 - "Die Medo-Nomaden"

Uwe Anton

 

Inhalt:

Zusammen mit Perry Rhodan, Julian Tifflor und Zhanauta Filgris erreichen etwa 1000 "Kranke" von Jaimbor per Transmitter die KAMMARA. Da dieser jedoch für Aras kalibriert war, haben viele schwere oder gar tödliche Schäden. Auch Perry Rhodan ist - trotz des Zellaktivators nicht Einsatz fähig.

Die Flüchtlinge nehmen blutige Rache an den Aras. Tifflor und Zhanauta besetzen die Zentrale. Bevor der Kommadant im Kampf fällt, aktiviert er noch eine Sonderschaltung, die den Funk blockiert und das Raumschiff nach Aralon umleitet.

Tifflor begibt sich als Bevollmächtiger eines zahlungskräftigen Kunden aus und kann sich auf Aralon umsehen. Es stellt sich jedoch heraus, dass der LFT-Botschafter Arturo Lampedusa ein Doppelagent ist und für den Araischen Geheimdienst arbeitet.

Dann ist Perry Rhodan endlich kräftig genug, um den Planeten zu betreten. Die letzte Ampulle der ehemaligen Attentäterin behinhaltet ein Liebeselexier. Tifflor ist der Agentin verfallen.

Rhodan, Tifflor und die Agentin versuchen mehr über das Projekt Ara-Toxin heraus zu finden.

Auch Trantipon befindet sich auf Aralon, reist jedoch ab. Die drei finden heraus, dass das Ara-Toxin schon auf zahlreiche Welten, wie Olymp, Plophos, Drorah, Apas, Gatas, Nosmo und Terra verteilt worden ist und auf den Impuls wartet. Das Toxin zersetzt jegliche Lebensformen.

Trantipon gehört dem Volk der Medo-Nomaden an, welche versuchen wollen, die Aras zu neuer Blüte zu verhelfen.

Der Chef-Mediker Oclu-Gnas sichert allen Völkern Hilfe zu und beauftragt Perry Rhodan Trantipon mit dem Raumschiff CONNOYT zum Planeten Remion zu verfolgen. Dort soll die Verseuchung mit dem Ara-Toxin in die Finale Phase eintreten.

Persönliche Meinung:

Ich mag ja Uwe Antons Schreibe gerne. Dieser Roman ist schnell, kurzweilig und spannend. Eine sehr gute Unterhaltung.

Vielleicht bin ich auch zu prüde, aber die Sex-Szenen mit Tifflor und der Agentin waren für mich too much. Die sind ja nur über sich hergefallen. Auch wenn es sich um Auswirkungen eines Elexiers handelt. Es hätte auch andere Wege geben, dass die beiden zusammen arbeiten. Für mich war die Beziehung der beiden in diesem Roman unnötig für die Handlung.

Aber vielleicht wird sie ja noch wichtig. Es sind ja noch 4 Bücher übrig.

 


(c) Wilhelm Heyne Verlag, München

BONUSMATERIAL der Taschenbuchausgabe

Die Saat der Sterne

Rüdiger Vaas


Inhalt:

Eine Gruppe von Wissenschaftlern ist von den Pflanzen des Planeten Geza IV irritiert.Sie scheinen aus tausenden von Augen zurück zu blicken.

Das Team soll herausfinden, ob der Planet für eine Besiedelung geeignet ist.

In dem Wald aus „Augen“ stößt die Gruppe auf Mauerreste. Alles achteckig. Als sie eines der Bauwerke betreten fährt der Boden in die Tiefe. In einem riesigen Gewölbe befindet sich eine uralte Stadt.

Nach Untersuchungen lüften sie das Geheimnis des Planeten.

Persönliche Meinung:

Man merkt, dass Rüdiger Vaas auch für wissenschaftliche Publikationen schreibt. Die Planetenbeschreibung, die Beschreibung des Systems, alles hat Hand und Fuß.

Die Auflösung ist sehr sehr spannend. Ich habe damit nicht gerechnet.